Freitag, 11. September 2015

Kato Koufonisi / Pano Koufonisi

Ansichtskarten – du schöne alte Zeit
Es werden Mails geschrieben und Facebook-Postings gemacht aber Ansichtskarten werden kaum mehr geschrieben.  Es war üblich eine ins Büro zuschreiben, an die Eltern, an die Tochter, an den Sohn und an Freunde. Doch zumindest an einen der genannten Personen. Wenn ging mit Text, damit die Lieben daheim wussten, wie es so ging in den fernen Ländern. „Herzliche Urlaubsgrüße“ waren zu uninformativ. Ich schreibe immer wieder Ansichtskarten um eine gewisse Nostalgie aufleben zu lassen. Meine letzte erhaltene Karte erhielt ich von meinem Vater aus Breitenstein. Danke an dieser Stelle. Ich konnte die Lage des Heimes am Semmering bewundern.

Kato Koufonisi

Neuerdings ist es auch möglich nach Kato Koufonisi (Weideinsel und von Menschen unbewohnt) mit einem Boot zu fahren. Das war vor fast zwanzig Jahren nicht möglich. Die Insel Kato gleicht Pano wie einer Zwillingsschwester. Der Strand auf Kato Koufonisi hat keinen Schatten, genauer zu wenig Schatten, denn die Tamarisken sind belagert von Badenden, die schneller ihr Plätzchen erreicht haben. Ich versuche mit Hilfe meines großen Hüftuches einen Schatten zu bauen. Ich kann nicht auf dem groben Sand stehen, er ist so heiß wie eine glühende Herdplatte. Während ich meine Plane baue entscheide ich mich für das nächste Boot um 13.30 Uhr retour nach Pano Koufonisi. Das übernächste Boot holt die Badegäste erst um 17.30 Uhr ab. Bis dahin wäre ich durchgebraten.

Pano Koufonisi

In Pano Koufonisi angekommen nehme ich wieder ein Boot zum Pori Beach. Zuerst esse ich einen Griechischen Salat und trinke ein Café Frappe um mir dann ein schattiges Plätzchen zu suchen. Ich genieße den Tag mit Schwimmen, Lesen (Akku fast leer, das hat man von diesen e-Books), Schlafen und schauen. In der Bucht liegt eine unendlich große Jacht neben großen Jachten. Großes Dingi mit starkem Motor um Wasserski zu fahren, zwei Wasserscooter, Personal für jeden Handgriff. Ich habe sie gefunden die seltenen reichen Griechen dieser Zeit. 






Ich habe seit Schinoussa einen Schatten, er ist immer in der Nähe, er kommt aus Italien, er benimmt sich eigenartig aber doch unauffällig, ich habe mich an ihn gewöhnt. Ich glaube morgen werde ich ihn verlieren. Also a rivederci.

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