Es werden Mails geschrieben
und Facebook-Postings gemacht aber Ansichtskarten werden kaum mehr
geschrieben. Es war üblich eine ins Büro
zuschreiben, an die Eltern, an die Tochter, an den Sohn und an Freunde. Doch
zumindest an einen der genannten Personen. Wenn ging mit Text, damit die Lieben
daheim wussten, wie es so ging in den fernen Ländern. „Herzliche Urlaubsgrüße“
waren zu uninformativ. Ich schreibe immer wieder Ansichtskarten um eine gewisse
Nostalgie aufleben zu lassen. Meine letzte erhaltene Karte erhielt ich von
meinem Vater aus Breitenstein. Danke an dieser Stelle. Ich konnte die Lage des
Heimes am Semmering bewundern.
Kato Koufonisi


Neuerdings ist es auch
möglich nach Kato Koufonisi (Weideinsel und von Menschen unbewohnt) mit einem
Boot zu fahren. Das war vor fast zwanzig Jahren nicht möglich. Die Insel Kato
gleicht Pano wie einer Zwillingsschwester. Der Strand auf Kato Koufonisi hat
keinen Schatten, genauer zu wenig Schatten, denn die Tamarisken sind belagert
von Badenden, die schneller ihr Plätzchen erreicht haben. Ich versuche mit Hilfe
meines großen Hüftuches einen Schatten zu bauen. Ich kann nicht auf dem groben
Sand stehen, er ist so heiß wie eine glühende Herdplatte. Während ich meine
Plane baue entscheide ich mich für das nächste Boot um 13.30 Uhr retour nach
Pano Koufonisi. Das übernächste Boot holt die Badegäste erst um 17.30 Uhr ab.
Bis dahin wäre ich durchgebraten.
Pano Koufonisi
In Pano Koufonisi angekommen
nehme ich wieder ein Boot zum Pori Beach. Zuerst esse ich einen Griechischen
Salat und trinke ein Café Frappe um mir dann ein schattiges Plätzchen zu
suchen. Ich genieße den Tag mit Schwimmen, Lesen (Akku fast leer, das hat man
von diesen e-Books), Schlafen und schauen. In der Bucht liegt eine unendlich
große Jacht neben großen Jachten. Großes Dingi mit starkem Motor um Wasserski
zu fahren, zwei Wasserscooter, Personal für jeden Handgriff. Ich habe sie
gefunden die seltenen reichen Griechen dieser Zeit. 



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen