Es ist grün, aus Plastik,
schulterhoch, hat schwarze Räder, ist staubig und sein Deckel ist aufgeklappt.
- ein griechischer
Müllcontainer
Grün: könnte zur Landschaft
passen, wenn Koufonisi nicht so karg wäre
Plastik: Griechen lieben
Kunststoff (Tischtücher noch immer aus Papieroberseite und Plastikbeschichtung
auf der Unterseite
Schulterhoch: damit jeder
besser hineinsehen kann
Räder: praktisch
Deckel offen: Müll ist
schneller und ohne sich selbst schmutzig zu machen aus der Hand, die
Nachbarschaft soll auch was vom Duftaroma abbekommen, es regnet nicht hinein
weil es nicht regnet
Staubig: weil es nicht regnet
zum zweiten
Mülltrennung? Ja, man trennt
den Müllsack vom Haushalt.
Zarte Wolken am Himmel
bilden ein Schattendach. Sonnenbrandgefahr und hohes Sonnenstichrisiko trotzdem
gegeben. Die Kappe auf, den Sonnschutz auf die Haut und der Fußmarsch zum Pori
Beach kann beginnen. Leichte Steigungen und die Hitze lassen Schweißperlen aus
den Poren wachsen. An jeder kleinen Anhöhe bläst ein warmes zartes Lüftchen.
Das ist keine Abkühlung und trotzdem angenehm. Am Strand angekommen, hat auch
der Bus seine Endstation erreicht und meine Erinnerungen kommen auch langsam
an.
Es ist 14.00 Uhr. Der Badetag
beginnt heute um zwei Stunden früher. Nackte und textile Badegäste liegen neben
einander und tun so als wäre alles in bester Ordnung. Ich versuche die
Nationalitäten an den Sprachen zu erhören. Italiener so weit meine Ohren
reichen, außer rechts von mir leise nackte Franzosen und links von mir ruhige
textile Österreicher.
Das Wasser ist angenehm
warm, klar und fantastisch zum Schwimmen.
Die Abendsonne ließ mich den Strand
entlang zur Taverne Finikas gehen. Mein Hunger leitet mich zu Tisch und Stuhl
ich wollte keinen weiteren Schritt mehr zulassen. Linsensuppe und Oktopus-Salat
waren mein Schlemmermahl.






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