Ich verlasse Paros und verlasse auch einen lieben Freund. Er war mit drei Tage lang an die Haut geklebt morgens und abends. Er zeigte sich längsgestreift in Blau und Gelb um schlank und rank zu wirken. Jeder Luftzug machte ihm Angst und er legte sich schützend auf meinen Rücken. Ich freue mich ihn zurückgelassen zu haben und hoffe auf Sikinos keinen neuen Mitduscher kennen zu lernen.
Meine biherige Reise von
Insel zu Insel war von übergriechischer Pünktlichkeit begleitet. Heute warte
ich auf die Fähre nach Sikinos und warte und warte – „Sie wird kommen. Das Boot
ist zu spät.“ – und ich warte und warte.
Herr Öd und Frau Fad
bekommen ein Baby namens Sikinos. Am Hafen gibt es einen Supermarkt, ein
Restaurant (heute: kleine frittierte Fische, Griechischer Salat, gefüllte Zucchini)
und wenige Unterkünfte. Der Bus fährt regelmäßig zur Chora, 2x am Tag zum Strand Agio Giorgios und
2x abends zu einem Winery. Bei Einbrechen der Dunkelheit wird die Straße aufgerollt.
Es gibt Strom, möglicherweise erst seit gestern. Die Insel wird in der
Nachsaison nicht täglich angefahren, also werden keine neuen Gesichter kommen,
an die ich mich erst gewöhnen muss. Sikinos du bist mir sehr sympathisch.


Es gibt keine Speisekarte, es wird aufgezählt was es heute gibt. Wie früher.



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