Die Stadt Alopronia liegt
noch im tiefen Schlaf. Es ist kein Moped, kein bellender Hund, kein lachendes
Kind, kein Fähren-Bööööö und keine Glocken von Schafen, Ziegen oder der Kirche
zu hören. Der Wind schläft heute auch tief und fest.
Das Wasser in der Bucht ist
bewegungslos und ladet zum darauf Gehen ein. Die Ruhe ist hier erfunden worden.

Die Fähre, es legen hier
doch mehr an als erwartet, der Zanteferries legt um 10.00 Uhr an statt um 09.25
Uhr. Das ist nicht gut. Mein gebuchtes Schiff derselben Kompanie soll
übermorgen um 09.15 Uhr kommen und mich nach Folegandros zu bringen. Dort warte
ich eine Stunde, um das nächste Schiff der Blue Stars nach Thira zu nehmen. Die
Heimreise ruft. Es wäre gut für mich, wenn alle oder keine Fähre Verspätungen
haben. Warum auch immer eine Verspätung zustande kommt, an der Windstille kann
es nicht liegen.
Viele wartende Passagiere
waren Griechen, die die Insel mit Sack und Pack verließen um nach ev. Athen zu
fahren zum Überwintern.
Ein paar wenige Touristen,
Schachteln, Kisten und ein LKW sind von Bord gegangen. Der LKW-Fahrer mit
dieser Länge des Wagens muss ein wahrer Fahrkünstler sein um sich auf den doch
etwas schmalen Straßen den Berg hinauf zu winden.
In Alopronia sind viele
Grundstücke zu sehen, wild bewachsen aber mit einer wunderbaren Steinmauer
umgeben mit Eingang. Jede Parzelle braucht seine ordentliche Grenze.
Ein
Moped bringt mehr Freiheit und Unabhängigkeit. Der Vermieter ist der Busfahrer.
Er ist nicht ausfindig zu machen, also kommt ein anderer Mann. 15,-- Euro pro
Tag. Barzahlung. Kein Vertrag. Keine Rechnung. Kein Helm. Alles Gute. Aber die
frühe Einsamkeit des Strandes mit Schattenplatz ist gesichert.








War der Sonnenuntergang aufgrund des Weines sooooooooooo schön ;-)
AntwortenLöschen... dann wäre doch meine Kamera auch in das Weinfass gefallen.
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